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Diary Ein Wald aus Stein
Posted on Tue, 04 Nov 2008 18:46:47 by Rene Buergi

Dicke Scheiben 100 Millionen Jahre alter Baumstämme liegen auf dem mit Laub bedeckten Waldboden. Schmetterlinge umschwirren die alten Baumriesen und fusionieren die Vergangenheit mit der Gegenwart. Im versteinerten Wald Puyango sind aus der Zeit der Dinosaurier sogar Rinde und Astlöcher erhaltengeblieben. Man muss gut hinschauen um "alt" von "neu" zu unterscheiden.





Diary Meer und Mangroven
Posted on Mon, 03 Nov 2008 00:46:49 by Sarah Huber

Mit dem Ziel ein Ausflug in die Mangroven zu machen sind wir mit einem Boot auf die Insel Jambeli gefahren.



Hier tickt eine andere Uhr, oder sogar gar keine, nach dem hektischen Machala war uns das gerade recht. Die Insel ist ein beliebter Ferien-, Wochenend- und Badeort für die Stadtbewohner. Besonders für Neujahr strömen sie zu Tausenden hierher.
Viele der Jambeli Bewohner sind auf der suche nach Natur und Ruhe hierher gekommen und hier geblieben weil es Ihnen so gut gefällt. Auch wir sind etwas länger geblieben, nicht weil wir es so ausserordentlich schön fanden, sondern weil die feuch-warme Luft uns zu faul gemacht hat um weiter zu gehen. Und um Rene's verdorbener Magen auszukurieren.
Zu unserem Mangroven Besuch sind wir dann doch noch bekommen, bei Flut konneten wir mit einem Canadier änlichen Boot losfahren. Dank dem geübten Blick unseres Führers Angel konnten wir auch einige Vögel, Leguane und rote Krebse sehen.



Die kurze Wanderung (oder besser Kletterübung) über die Mangroven Wurzeln war ein besonderes Erlebnis.





Diary Kakao und Bananen
Posted on Mon, 03 Nov 2008 00:41:04 by Sarah Huber

Von Cuenca sind wir wieder auf dem Fahrrad durch das Yunguilla Tal richtung Küste losgefahren. Wir waren erstaunt wir rasch sich die Vegetation in ein und dem selben Tal ändern kann: oben grüne Kuhweiden und Wald, im mittleren Teil wüstentrockene Hügel mit Kakteen und ohne Vorwarnung fanden wir und in Nebel und Nieselregen wieder wo ein tropischer Wald wuchert und die ersten Bananen- und Papayabäume ihre Früchte tragen. An der feuchtwarmen Küste gedeiht auch die Kakaopflanze. Nach der Ernte müssen die Bauern die Kakaobohnen trocknen. Da sich das trockene Klima weiter oben im Tal dafür besser eignet fahren viele Bauern das Tal hoch um die Kakaubohnen am Strassenrand zum trocknen auszubreiten.



Die Bananenplantagen haben uns bis zur Bananen-Metropole Machala begleitet. Hier wird ein grosser Teil der auf der Welt konsumierten Bananen verschifft.



Diary Cajas Nationalpark
Posted on Wed, 22 Oct 2008 01:30:55 by Sarah Huber

Von Cuenca aus haben wir einen zweitägigen Abstecher in den Cajas Nationalpark gemacht. Auf einer Wanderung sind wir an gut 20 der mindestens 230 Bergseen vorbei gekommen. Die Seen sind von einer vielfältigen Paramo- und Sumpfvegetation umgeben. Mit etwas Glück kamm man auch seltene Vogelarten beobachten.






Diary Zwangspause in Cuenca
Posted on Sun, 19 Oct 2008 02:08:18 by Rene Buergi

Unter normalen Umständen wäre Cuenca in 3 Tagen zu erreichen gewesen. Doch das ständige auf und ab zwischen Riobamba und Cuenca hat bereits den ersten Tribut gefordert: René's rechtes Knie ist in den Streik getreten. Doch wo liesse sich bei einem fünftägigen ärztlichen Radfahr- und Wanderverbot besser die Zeit verbringen, als in einer Stadt, welche zum Unesco Weltkulturerbe gehört?





In Cuenca werden auch die weltbekannten "Panamahüte" hergestellt, diese kommen nämlich gar nicht aus Panama sondern aus Ecuador. Die Hüte werden nicht aus Stroh sondern aus Paja Toquilla, eine Art Palmenblätter die an der Küste wachsen, geflochten.



Cuenca oder ausgeschrieben Santa Ana de los Rios de Cuenca hat durchaus einiges zu bieten: Unzählige Kirchen stehen in der mit grossen Steinen gepflasterten Altstadt. Die Gebäude stehen dicht an dicht, viele im Kolonialstil. Es gibt Historische, Kunst- und viele andere Museen, so dass man mindestens zwei Wochen braucht, um sie alle zu besuchen. Sehr beeindruckt hat uns die alte Kathedrale von Cuenca mit den vier kleinen Seitenkapellen: Sie wurde 1999-2005 renoviert und kann seither als "Museum" besichtigt werden. Die Kirche steht praktisch seit der Stadtgründung 1556/1557. Sogar die Orgel, welche 1739 aus Europa eingeschifft wurde, haben die Restaurateure so gut es ging zusammengeflickt: Töne allerdings wird sie keine mehr hergeben.



Ein Kleinplanetarium gibt es in Cuenca übrigens auch: Es enthält einen älteren Sternenprojektor der Firma Zeiss. Zusammen mit 75 Schulkindern war die Vorstellung zwar etwas laut. Aber man hat uns versichert, dass wir ganz bestimmt die einzigen ausländischen Touristen der letzten paar Monate seien...



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